Kinder spielen an Totholzstamm an der Ilm

Für einen guten Start.
Familien stärken, Jugend fördern

Familien brauchen im Alltag Unterstützung, verlässliche Angebote und Planungssicherheit. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie ernst genommen werden und mitreden können. Wir wollen eine Gemeinde, in der alle Generationen gut zusammenleben – mit fairen Chancen, guter Infrastruktur und echter Beteiligung.

Verlässliche Kinderbetreuung und faire Gebühren

Entspannte Familien brauchen qualitativ hochwertige, verlässliche Ganztagsbetreuung und stabile, planbare Gebühren. Zur Entlastung von Familien wollen wir:

  1. eine starke Geschwisterstaffel über alle Rohrbacher Einrichtungen hinweg:
    Einkommensgestaffelt bis zu 25 % Rabatt für das zweite Kind und 50 % Rabatt ab dem dritten Kind sowie zusätzliche Ermäßigungen für Familien mit Ehrenamtskarte.
  2. eine frühzeitige Ankündigung nötiger Gebührenerhöhungen mit einem Vorlauf von mindestens sechs Monaten und unter Einbezug der Elternbeiräte.
  3. eine Kopplung der Gebühren an die tatsächliche Inflation (nicht an Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst).
  4. gesundes und regionales Essen in unseren Kindertagesstätten.

So stellen wir sicher, dass Gebühren verlässlich bleiben, Familien spürbar entlastet werden und ehrenamtliches Engagement in unserer Gemeinde sichtbar honoriert wird.


Gute Startchancen: Schulen, Kinderbetreuung und Ferienangebote

Damit jedes Kind mit ähnlichen Chancen ins Leben startet, braucht es vor Ort qualitativ hochwertige Kinder- und Hausaufgabenbetreuung sowie moderne, gut ausgestattete Schulen. Dazu gehören Schulsozialarbeit als feste Einrichtung an unseren Schulen und ein buntes Zusatzprogramm für Nachmittage und Ferien.

Ausflug im Rahmen des Ferienprogramms Rohrbazi
  1. Wir wollen das Rohrbazi-Angebot in allen Schulferien zur Verfügung stellen.
  2. Wir wollen Engagierte, Vereine, Eltern, Seniorinnen und Senioren sowie lokale Betriebe gezielt ansprechen, um sie für Lesepatenschaften sowie für Zusatzangebote und AGs an den Schulen zu gewinnen – die Gemeinde koordiniert die Kontakte zwischen Schulen, Vereinen, Ehrenamtlichen und Wirtschaft.
  3. Wir wollen die Grund- und Mittelschule für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ertüchtigen.

Barrierefreiheit: Kommt alle mit!

Schulen, Spielplätze, Jugendtreffs und das Rathaus sollen Orte sein, an denen sich alle sicher und willkommen fühlen. Dafür braucht es barrierefreie Räume und den regelmäßigen Austausch mit Familien, die im Alltag mit Hürden konfrontiert sind. Spielplätze sollen Bewegungsräume und Treffpunkte für alle sein – Orte, an denen Kinder jeden Alters, Eltern und Großeltern gut zurechtkommen und gerne Zeit miteinander verbringen. Wir setzen uns ein für:

  • barrierefreie Spielplätze und Jugendtreffpunkte, die auch mit Hilfsmitteln gut nutzbar sind.
  • regelmäßige Gespräche mit Familien, die mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen in der Gemeinde leben, um ihre Erfahrungen direkt in Planungen einfließen zu lassen.
  • naturnahe, flexibel nutzbare Spielflächen, die Begegnung, Kreativität und eigenes Entdecken fördern (z. B. am Wehr).

Nicht jeder kann für Gemeinderatssitzungen am Abend außer Haus. Deshalb richten wir einen Livestream ein und zeichnen die öffentlichen Sitzungen auf.


Freunde laufen auf einem Weg - designed by freepik
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Jugendliche ernst nehmen – Mitsprache und Mobilität

Jugendliche gestalten unsere Gemeinde nicht nur in Zukunft, sondern schon heute mit. Damit ihre Ideen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden, braucht es verbindliche Beteiligung und passende Angebote. Wir setzen uns ein für:

  • regelmäßige Jugendkonferenzen und langfristig einen Jugendbeirat, der bei kommunalen Entscheidungen beteiligt wird
  • einfache digitale Wege, über die Jugendliche schnell Rückmeldungen geben können: Kurze Online-Umfragen, offene Ideenfelder oder Infos zum aktuellen Stand von Projekten auf Social Media
  • Gut geschultes Personal im Jugendtreff (pädagogische Fortbildungen, Konfliktmanagement, usw.), Fortbildungen wie die Jugendleiterkarte bezuschussen
  • ein Budget für Veranstaltungen mit Fachleuten, z. B. zu Gewaltprävention, Selbstverteidigung oder Medienkompetenz

Auch Mobilität gehört zur Teilhabe:

  • Wir brauchen eine gezielte Info-Kampagne zum Flexi-Bus: Viele wissen gar nicht, dass es ihn gibt!
  • Unsere Jugendlichen sollen auch nachts sicher nach Hause kommen. Dazu streben wir eine Anbindung an den Rufbus „Linie Nacht“ in Kooperation mit Pfaffenhofen oder ein eigenes Flexi-Konzept am Wochenende an.